10

Unternehmen

750 +

Angestellte

35

Jahre Erfahrung

10.000 +

zufriedene Patienten

Vorstand, Dr. Stefan Rudolph, ist gegenwärtig in den Kliniken unterwegs und tauscht sich intensiv mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Einzelne Verantwortungsbereiche stellen sich vor.

 

„Mir ist es wichtig, unsere fleißigen Köpfe und Hände auch persönlich kennen zu lernen. Unser Ziel ist es, unseren Gästen eine bestmögliche Rehabilitation zu ermöglichen. Dafür müssen viele Räder ineinandergreifen. Dabei hilft unser tägliches Miteinander sehr“

Klinikvorstand Dr. Stefan Rudolph.

 

In der neuen Gesprächsreihe mit dem Vorstand stellen wir heute vor: Anett Krökel, Therapiedichtecontrolling

Das Therapiedichtecontrolling ist eine Stabsstelle für die Inselkliniken Heringsdorf und ist dem kaufmännischen Direktor untergeordnet. Die Stabsstelleninhaberin, Frau Anett Krökel, ist v.a. für die Verbesserung und Stabilisierung der Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) im Hinblick auf die Erfüllung der externen Qualitätssicherung zuständig, indem sie die leitenden Chefärzte monatlich über den aktuellen Stand der Erfüllung in beiden Häusern informiert und bei Bedarf Handlungsempfehlungen gibt.

Die therapeutische Versorgung ergibt sich aus den Bewertungskennzahlen Leistungsverteilung, -menge und -dauer: Der Qualitätsindikator, der den Gesamt-Qualitätspunktewert für die Bewertung der therapeutischen Versorgung einer Fachabteilung darstellt, wird aus diesen drei Kennzahlen als arithmetischer Mittelwert berechnet. Die Leistungsverteilung untersucht die Kapitelnennungen und damit ob verschiedene Therapiebereiche z. B. Ärztlicher Dienst, Sporttherapie, Ergotherapie etc. angesprochen, die Leistungen pro Woche gibt an, welche Menge an Therapieeinheiten pro Woche durchschnittlich absolviert wurden und die Stundenzahl pro Woche ergibt sich aus der durchschnittlichen gebunden Therapiezeit pro Woche.

Für jeden Bereich wurden seitens der DRV Zielkorridore festgelegt, sodass eine Minder- oder auch Überbelastung mit Punktabzug „bestraft“ wird. Da im „Haus Gothensee“ Kinder und Jugendliche und im „Haus Kulm“ Erwachsene behandelt werden, unterscheiden sich die Zielkorridore zwischen den beiden Einrichtungen. In der Erwachsenenrehabilitation gibt es außerdem Unterscheidungen je nach Indikation. Im „Haus Kulm“ werden wir im Bereich der Psychosomatik ausgewertet.

Zusätzlich zur therapeutischen Versorgung kommen bei bestimmten Diagnosen die Rehatherapiestandards (RTS) zum Einsatz. Im „Haus Kulm“ greift der Rehatherapiestandard für „Depressive Störung“, im „Haus Gothensee“ gibt es Rehatherapiestandards für Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale, Adipositas und Neurodermitis. Der Rehatherapiestandard gibt vor, wie die Ausgestaltung der Therapien für definierte Rehabilitandengruppen (bestimmte Indikation) aussehen sollte. Dabei bilden evidenzbasierte Therapiemodule (ETM) in ihrer Gesamtheit den Rahmen, innerhalb dessen sich eine Rehabilitation abspielen sollte. Die Auswahl der jeweiligen Leistung(en) aus einem ETM orientiert sich dann am individuellen Bedarf der Rehabilitanden.

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