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Talentförderung bei MEDIGREIF: Wie sich Dennis Lewandowski auf den nächsten Kampf vorbereitet

Wenn er mit seiner 5 jährigen Tochter auf dem Spielplatz steht oder auf der Couch kuschelt, ahnt es kaum jemand: Dennis Lewandowski ist Profiboxer. Mit seiner kleinen Familie lebt der 30-jährige in der Nähe von Greifswald und arbeitet in der MEDIGREIF Familie in der Patientenbeförderung und erledigt zuverlässig Aufgaben in der Haustechnik. Gern fährt er die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe, wenn Termine in größerer Entfernung stattfinden.

„Ich mache gern, was ich tue und bin der Geschäftsführung dankbar, dass sie mich in meinem Sport unterstützen, auch wenn ich weiß, dass Prof. Enderlein das Boxen gar nicht mag“, lächelt der junge Mann dankbar.

Seine Eltern haben ihn zum Boxen gebracht, weil er als Kind nervös und unruhig war, sich schwer konzentrieren konnte. Er sollte seine viele Energie in Erfolge wandeln. Das ist gelungen und eines fällt sofort auf: Er ist ein Typ mit Energie. Die trägt er auf der Haut und seine Tattoos haben Bedeutung.

Sein Kampfname ist „Ostseehammer“, es ist eines der Motive. Und der Ostseehammer ist seit Kindheitstagen einer, der gelernt hat, wie man sich durchboxt. Das zeigen die Erfolge: Juniorenweltmeister 2016 oder Internationaler Deutscher Meister im Profibereich – das kann sich sehen lassen.

Dafür muss er auch ran. Jeden Tag. „Mein Wecker klingelt 4 Uhr, dann steige ich aufs Fahrrad und fahre 30 km“, sagt der sanfte Riese und man merkt: Das fällt ihm nicht immer leicht. Gibt es ihn also doch, den inneren Schweinehund? „Natürlich“, sagt Dennis, der diszipliniert lebt. Nur sonntags, da ist der „ich darf alles“ – Tag. Sonntags gönnt er sich einen Döner.

Durch eine Operation konnte Dennis 9 Wochen nicht trainieren, nun ist er wieder auf dem Weg zur alten Form und froh, dass es ihm so gut möglich ist, den Trainingsalltag wieder zu beherrschen. Dafür sorgt auch sein Trainer, den er „liebt und hasst“, sagt er mit einem Lächeln. „Aber er verlangt mir eben alles ab, das ist gut.“

Dennis freut sich auf noch bessere Trainingsbedingungen im März in Greifwald. Endspurt zum nächsten Kampf im Mai. Seine Frau sitzt übrigens immer am Ring, das gibt ihm Kraft. Angst vor dem Kampf? „Nein, aber Respekt“, sagt er kurz und (noch) schmerzlos.

„Viel Erfolg, lieber Dennis!“

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