Ayurveda Hotel „Haus Anjali“ – MEDIGREIF Unternehmensgruppe lässt ehemalige Pension „Schloonidyll“ umbauen
Der Kran ruht, kein Hammerschlag hallt über den Bansiner Schloonsee. An den Stangen der Baugerüste haben sich kleine Eiszapfen gebildet. Die Baustelle des künftigen Ayurveda-Hotels „Haus Anjali“ liegt derzeit im Winterschlaf – könnte man meinen.
„Drinnen laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Unser Bauteam trotzt der Witterung und verwirklicht im Inneren des Hauses unsere Ideen“, sagt Stefanie Pathirana.
Gemeinsam mit ihrem Mann Gaya wird sie das neue Ayurveda-Hotel für die MEDIGREIF Unternehmensgruppe führen. Während sie für den Hotelbetrieb zuständig ist, übernimmt ihr Mann die Verantwortung für Küche und Therapiebereich.
Der Rohbau der neuen Anbauten ist nahezu abgeschlossen. Als nächster Schritt sollen die Fenster eingesetzt werden. In den neuen Gebäudeteilen entstehen Therapieräume sowie das Restaurant des Hotels.
Ende des Sommers 2026 soll der Bau abgeschlossen sein, die Eröffnung ist für den Herbst geplant. Träger des Projekts ist die MEDIGREIF Unternehmensgruppe um Gründer Prof. Dr. Dietmar Enderlein, die auf Usedom bereits unter anderem mit den Rehakliniken „Haus Gothensee“ und „Haus Kulm“ vertreten ist.
Mit dem „Haus Anjali“ erweitert das Unternehmen sein Angebot nun um ein Haus, das Ayurveda und ganzheitliche Erholung in den Mittelpunkt stellt – auf Wunsch auch mit qualifizierter medizinischer Begleitung.
Die Lage am Schloonsee bietet dafür ideale Voraussetzungen, sagt Stefanie Pathirana: „Ruhe und eine idyllische Atmosphäre, die für Ayurveda-Kuren wichtig sind.“ Als Ayurveda-Hotel konzipiert, ist das Haus zugleich für klassische Hotelgäste geöffnet. Das Restaurant mit international geprägter, gesunder Küche ist fester Bestandteil des Konzepts. Vorgesehen sind regionale Produkte, Fisch, hochwertige Fleischgerichte und ayurvedische Spezialitäten, die auch Neugierige ansprechen sollen.
„Gesund essen und genießen ist unser Anspruch“, erklären die Betreiber. Früher stand die Pension am Schloonsee für bürgerliche Küche.
Das Gestaltungskonzept des Hauses nimmt zunehmend konkrete Formen an. Vorgesehen sind warme Farbtöne, viel Echtholz und eine ruhige, klare Architektur, so die Betreiberin. Um dem Hotel einen authentischen Charakter zu verleihen, reiste Familie Pathirana kürzlich nach Sri Lanka, der Heimat von Gaya Pathirana. Dort besuchten sie Firmen und Werkstätten. „Teile des künftigen Mobiliars für das Restaurant wollen wir eventuell dort fertigen lassen“, sagt Stefanie Pathirana. Ergänzt werden soll die Einrichtung durch ausgewählte Stücke aus Sri Lanka, etwa Holzarbeiten oder einen Buddha für den Yogaraum. „Wir wollen das Haus nicht überladen. Es geht um dezente Einzelstücke.“
Parallel zum Bau läuft die Personalsuche: Zum Start des Hotels sollen rund 15 Mitarbeitende in Küche, Restaurant, Therapiebereich und Reinigung tätig sein. Für Küche und Therapie sind auch Fachkräfte aus Sri Lanka vorgesehen, um die Authentizität des Hauses zu unterstreichen. Bei einem Austausch in der deutschen Botschaft in Colombo ging es auch um die Suche nach Fachkräften. Gleichzeitig suchen sie qualifiziertes Personal bundesweit und in der Region. Sie sind zuversichtlich, bis zur Eröffnung ein engagiertes Team zusammenzustellen.
„Ich freue mich sehr darauf, die ersten Gäste im Haus begrüßen zu dürfen“, sagt Stefanie Pathirana.
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