Immer wieder taucht die Frage auf, ob es in den Häusern von MEDIGREIF saisonale Unterschiede gibt, ob eine Sommer- oder Winterpause zu spüren ist. Die Antwort gibt unser Kaufmännischer Direktor der Kliniken in Heringsdorf, Andreas Bull. „Ein klares `Nein`, denn unsere Häuser sind kein Saisonbetrieb.“ Diese Feststellung trifft auch auf die Einrichtungen in Greifswald zu.
Allerdings gibt es Kolleginnen und Kollegen, für die Sommer und Winter dennoch unmittelbar Einfluss nehmen. Das sind die Mitarbeiter, die für die Freizeitgestaltung unserer Patienten zuständig sind. Für sie gibt es jahreszeitliche Unterschiede. In Heringsdorf ist Simone Olschewski zuständig. Sie hat ein üppiges Füllhorn an Aktivitäten, das für die Patienten ausgeschüttet wird. „Langeweile muss bei uns nicht aufkommen“, sagt sie lachend. Tatsächlich ist für jeden Patienten etwas dabei, um sich neben den Anwendungen zu entspannen.
Zurück zu Simone Olschweski. Die gelernte Hotelfachfrau ist seit dem 30. Mai 15 Jahre in den Häusern Kulmstraße und Gothensee tätig.
Für sie kein Problem, die Gäste bei guter Laune zu halten. Dabei ist die Klimawanderung in den Sonnenaufgang ein besonderer Knüller. Pünktlich um 6.30 Uhr (sie selbst steht täglich um 3 Uhr auf) geht es ab Kulmstraße Richtung Strand los – der Sonne entgegen. Trotz der frühen Stunde sind meist um die 20 Patienten dabei. Zum Programm von Simone gehören auch wöchentlich Wanderungen durch den Kur- und Heilwald. Freitags stehen stets Hausrundgänge auf dem Programm. Daneben werden Bogenschießen oder der Kurs Wachsmalerei angeboten. Besonders beliebt sind die wöchentlichen Kinoabende. „Immer volles Haus“, weiß Simone Olschewski. Gezeigt werden Filme aus dem hauseigenen Archiv.
Alle Freizeitaktivitäten sind nicht aufzuzählen, aber gerne werden die Konzerte im Haus angenommen. So gehören Klavier- oder Gitarrendarbietungen dazu, genau wie Lesungen, die Zaubervorführungen und das Garagenmusical. Bei schönem Wetter werden Kutschfahrten angeboten.
Nun noch Statistik:
Aus welchen Bundesländern kommen unsere Patienten?
Haus Kulm:
- 17,5 % Brandenburg
- 17,1 % Nordrhein-Westfalen
- 12,3 %Niedersachen
- 11,3 % Berlin
Haus Gothensee:
- 15,8 % Brandenburg
- 13,8 % Mecklenburg-Vorpommern
- 12,7 % Niedersachsen
- 9,9 % Sachsen
Mütter-Gesundheit-Usedom
- 17,1 % Sachsen
- 15,9 % Berlin
- 15,2 % Brandenburg
- 12,4 % Sachsen-Anhalt
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