10

Unternehmen

750 +

Angestellte

35

Jahre Erfahrung

10.000 +

zufriedene Patienten

Exklusiv im Interview – Chefarzt Dr. med. Minhal Hamzeh

 

Herr Dr. Hamzeh – wir freuen uns, dass Sie die anspruchsvolle Aufgabe als Chefarzt der Orthopädie in unserer Klinik übernommen haben. Wie wurden Sie aufgenommen und was waren Ihre ersten Eindrücke vom Haus und der neuen Aufgabe?

Also ehrlich gesagt waren es bereits die ersten Telefonate mit dem Ärztlichen Direktor und Geschäftsführer Herrn Prof. Hinz, die so ganz anders waren. Es war eine sehr persönliche und angenehme Tonart, da die Gespräche nicht nur auf der fachlichen Ebene, sondern auch auf der menschlichen geführt wurden. Genau dieses Erlebnis hatte ich auch beim Kennenlernen mit Klinikinhaberin Frau Enderlein. Das hat mich sehr beeindruckt und letztlich auch einen wichtigen Teil zu meiner Entscheidung für das Haus beigetragen. Auch von den verschiedenen Teams wurde ich herzlich und offen begrüßt – das war sehr angenehm!

Wissen Sie, für mich ist eine gute Kommunikation auf allen Ebenen wichtig. Das ist die Basis für ein gutes und vertrauensvolles Miteinander. Gerade in einem Haus wie diesem kann das entscheidend sein für die Qualität der Behandlungsergebnisse. Von Beginn an positiv aufgefallen ist mir die Qualität der Therapieangebote – die ist wirklich richtig gut!

 

Lief auch etwas schief in der ersten Zeit?

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich in den ersten Tagen tatsächlich Probleme, mich im Haus zu orientieren. Das ist mittlerweile nicht mehr so – zum Glück! (schmunzelt dabei)

 

Herr Dr. Hamzeh, nach knapp 100 Tagen in der MEDIGREIF Parkklinik, was ist ihr Fazit bis hierher?

Grundsätzlich sehr positiv. Ich hatte eine tolle und sehr intensive Einarbeitungszeit und fühlte mich von Beginn an mit an Bord genommen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an meine ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die mir bei allen Fragen jederzeit zur Seite standen!

Wir haben tagtäglich neben unseren normalen Arbeitsaufgaben die unterschiedlichsten Herausforderungen zu meistern, ob im digitalen oder therapeutischen Bereich oder in der Zusammenarbeit mit den sehr unterschiedlichen Patientinnen und Patienten. Mir ist darüber hinaus auch bewusst, dass gerade an meine Person auch eine besonders hohe Erwartung gestellt wird. Das treibt mich auch weiterhin an und ich bin mir sicher, dass wir auch künftig gemeinsam mit dem gesamten Klinikteam alle kommenden Herausforderungen meistern werden. Die bevorstehende Krankenhausreform wird sich auch auf uns indirekt auswirken. Wir müssen sehr wachsam bleiben!

 

Ihr aktueller Lebensmittelpunkt ist Sachsen. Wie gefällt Ihnen Greifswald und wie gelingt es Ihnen, Berufs- und Privatleben aktuell zu vereinen?

Greifswald ist eine schöne und gemütliche kleine Stadt, allerdings wäre sie für mich noch schöner, wenn meine Familie auch hier wäre. Ich denke, das können Sie sicherlich verstehen. Aber ich kannte von Beginn an die Situation und habe mich auch ganz bewusst darauf eingelassen. Aktuell pendele ich bei jeder Gelegenheit zwischen Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen. Das ist manchmal auch anstrengend und nur möglich durch die große Rücksichtnahme und das Verständnis des Ärzteteams! Dafür bin ich sehr dankbar. Für die Zukunft wünsche ich mir natürlich wieder ein „normales“ Familienleben.

 

Wenn Sie sich selbst kurz beschreiben sollten, welche Eigenschaften und Besonderheiten machen Sie aus?

Das ist immer sehr schwer. Ich versuche es mal auf den Punkt zu bringen: offen, zielstrebig, verlässlich. Ich bin ein absoluter Teamplayer! Probleme spreche ich offen an. Konflikte versuche ich immer mit einer offenen Kommunikation zu lösen.

 

Was ist Ihre Vision bzw. Ihr ganz persönlicher Wunsch für die kommende Zeit hier in unserer Klinik?

Die Zulassung für die Berufsgenossenschaft (BG) ist unser nächstes großes Ziel. Dafür wird gerade fleißig ein neuer Bereich, eine neue Fläche im Nebengebäude geschaffen. Ich bin begeistert, wie hier daran bereichsübergreifend zusammengearbeitet wird. Darüber hinaus arbeiten wir natürlich weiter an der Optimierung der Arbeitsabläufe in Bezug auf die Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Zwei Beispiele hierfür sind unsere Entlassbriefe oder unsere Therapiestandards. Ziel muss es sein, unseren eigenen Aufwand unter der Zielstellung der bestmöglichen Patientenversorgung zu optimieren. Wir müssen unseren guten Ruf als REHA-Partner weiter stärken und die Vernetzung in der Region pflegen und ausbauen – es gibt also viel zu tun! Ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft!

 

Lieber Herr Dr. Hamzeh, vielen Dank für Ihre Zeit und dieses Interview. Danke, dass Sie uns auch einen kleinen Einblick in Ihr Privatleben erlauben. Wir wünschen Ihnen weiterhin maximale Erfolge bei uns und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch sowie eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

Das Interview führte Ulf Mauderer, Prokurist und Referent der Geschäftsführung der Parkklinik. 

STECKBRIEF

  • 47 Jahre jung – verheiratet – 1 Tochter (10 Jahre)
  • Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sozialmedizin, Manuelle Medizin – promoviert
  • gebürtig aus Algerien – aufgewachsen in Syrien – lebt seit 2005 in Deutschland
  • Hobbys: Fotografie, Sport (Fahrradfahren), Kochen (sehr gerne mediterrane, aber auch deutsche Küche)

Beitrag teilen

Weitere Eindrücke