Manche Erinnerungen verblassen mit der Zeit. Andere schaffen es sogar auf CD. Als Eckhard Tölle nach 18 Jahren zum zweiten Mal ins Haus Kulm kam, hatte der 77-Jährige deshalb etwas Besonderes im Gepäck: sein eigenes „Kliniklied“.
Die Geschichte beginnt bei seinem ersten Aufenthalt vor 18 Jahren. Damals fand sich schnell eine kleine Gemeinschaft von sechs bis acht Patienten zusammen. Man verstand sich, verbrachte Zeit miteinander und irgendwann wurde aus gemeinsamen Erlebnissen ein gemeinsamer Text.
„Jeder hat etwas zu den Versen beigetragen. Das war wirklich eine tolle Gemeinschaft“, erinnert sich Herr Tölle. Grundlage war ein bereits vorhandenes Lied von ihm, das kurzerhand umgedichtet wurde. So entstand „Ecki’s Kliniklied – Die Haus Kulm Version“.
Musik begleitet den ehemaligen Polizeibeamten aus Osterode am Harz schon lange: Seit 54 Jahren ist er bei den „Sösespatzen“ aktiv und mit dem Trachtenverein deutschlandweit unterwegs.
18 Jahre später: Die CD ist wieder da
Bei seinem zweiten Aufenthalt durfte das musikalische Erinnerungsstück natürlich nicht fehlen. In der Begrüßungsrunde wurde die CD kurzerhand vorgeführt und das Lied sprach sich herum. Schließlich schaffte es die Geschichte sogar bis zur MEDIGREIF-Geschäftsführung um Prof. Dr. Dietmar Enderlein.
„Und nun freue ich mich, dass ich hier mit Ihnen sitze und die Geschichte erzählen darf“, sagt Herr Tölle beim Gespräch mit MEDIGREIF-Marketingleiter Sebastian Nommensen.
Auch nach 18 Jahren begeistert ihn das Haus Kulm: „Der Ort ist einmalig, mit der Ostsee direkt vor der Tür.“ Heute sei es zudem ruhiger und entspannter geworden. Ob das vielleicht auch am Alkoholverbot liegt? Ein verschmitztes Lächeln gibt es gleich dazu. Besonders die Stressbewältigung, Entspannungsangebote und der Hydrojet haben es ihm angetan: „Das ist ein Superteil!“ Auch die Küche bekommt Bestnoten. Dank der ausgewogenen Vollverpflegung habe er sogar drei bis vier Kilogramm zugenommen und das ganz bewusst: „Ich bin sonst oft eher zu dünn.“
Noch wichtiger: Seine Beweglichkeit hat sich verbessert, die Gelenkschmerzen sind verschwunden. Was bleibt? Vor allem das Gemeinschaftsgefühl und ein klarer Wunsch an das Haus Kulm und seine Mitarbeitenden:
„Bitte einfach so weitermachen. Bleibt weiter so nett, höflich und auskunftsfreudig. Ich komme gerne wieder.“
Das Lied zum anhören
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